Selbstverständnis

Der Arbeitskreis Kritischer Jura-Studierender Marburg ist ein offenes Forum für rechts- und allgemeinpolitische Diskussionen. Geleitet vom Handlungsmotiv nach Sozialer Emanzipation liegt die Kernaufgabe in der Analyse bestehender Über- und Unterordnungsverhältnisse und der anknüpfenden Frage, inwieweit diese zur Transformation einer von Machtstrukturen abhängigen Bürgerschaft zu einer Gesellschaft freier und solidarisch miteinander lebender Individuen nutzbar sein können. Zur Gewährleistung dieser soll eine die Transformation begünstigende Fortentwicklung des Rechts versucht werden, wozu vorab die bestehende Machtstruktur "Recht" hinsichtlich ihrer Abhängigkeit und Spezialität von und zu anderen Macht- und Herrschaftskonzentrationen, wie etwa "Kapital", "Ideologie", "Geschlecht", etc. untersucht gehört. Wenn die Rechtsfortbildung zudem radikal, also von der Wurzel an, erfolgen soll, so kann sie nicht erst an die berufliche Rechtspraxis anknüpfen, sondern muss es bereits an den Rechtsfortbildern und ihrem Entstehungsprozess selbst tun. Demzufolge liegt ein weiteres Hauptaugenmerk des AKJ auf dem studentischen Lernalltag, den Reproduktionsverhältnissen der Juristen. mehr.

Als Beitrag zu einem kritischen Studium veranstaltet der AKJ Marburg eigene Lesekreise und Diskussionsrunden, koordiniert die Teilnahme an Bildungsseminaren und gibt Literaturempfehlungen heraus. Darüber hinaus werden Einführungs- veranstaltungen für Erstsemester, sowie Lern- und Studienplanungshilfen angeboten.

Wir sind stets über jeden interessierten Kontakt erfreut.

 

 

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